Noch gut eine Woche Zeit hat der MSV Duisburg für das letzte Trainingsfeintuning. Dann wartet der Karlsruher SC zum Saisonauftakt. Für mich als Exil-Zebra wird das die erste Gelegenheit seit dem Pokalfinale, meinen MSV mal wieder live in Aktion sehen zu können – wenn auch nur im Fernsehen. Ich bin wirklich gespannt, wie sich der neue Kader präsentieren wird.
Nach grober Lektüre quer durchs Internet habe ich zumindest eine grobe Vorstellung von den Stärken und Schwächen der Duisburger. Ich glaube, dass wir mit Valeri Domovchiyski und Emil Jula im Angriff guten Ersatz gefunden haben. Srdjan Baljak wird dieses Jahr eh nicht mehr spielen können und wer weiß, wie seine Heilung verläuft. Mit dem Offensiv-Allrounder Jiayi Shao haben wir einen guten Neuen für das Mittelfeld, aber er wird einen Olcay Sahan nicht so leicht ersetzen, fürchte ich.
Schwer tue ich mich noch bei der Prognose zur Abwehr. Die neuen Spieler kann ich noch nicht einschätzen. Ich befürchte, dass die linke Außenverteidigung unterbesetzt ist, denn der Linksverteidiger Sergej Karimov aus der Reserve des VfL Wolfsburg hat auch mit 24 Jahren nur wenig Erfahrung vorzuweisen.
Eine echte Verstärkung hat der MSV mit dem Torwart Florian Fromlowitz an Land gezogen. Der ehemalige Hannoveraner ist mit Sicherheit deutlich besser als David Yelldell. Doch in jedem Fall müssen die ersten Spiele abgewartet werden, ehe eine genauere Prognose zum Saisonverlauf gegeben werden kann. Momentan sage ich nur: Duisburg landet irgendwo zwischen Platz zehn und fünf. Bald sehen wir mehr.
